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Betriebsbesichtigung bei Harmuth Entsorgung GmbH

Essen, 20. April 2012
 

Die Firma Harmuth Entsorgung GmbH hatte uns zu einer Betriebsbesichtigung in ihr Entsorgungswerk nach Essen eingeladen. Am Freitag, 20.04.2012 fand die Besichtigung statt und hat großen Eindruck bei allen Besuchern hinterlassen.

Heike Harmuth-Strüngmann und Dipl.-Ing. Muzaffer Yüksel empfingen uns zu Beginn mit einem kleinen Umtrunk in den modernen Büroräumen des Betriebshauptsitzes in Essen.
Nach einem interessanten Vortrag durch Prokurist Yüksel über die Betriebsgeschichte, den Leistungsumfang des Unternehmens und zu den technischen Anlagen, wurden wir, mit Schutzhelmen ausgestattet,  in drei Gruppen von Herrn Yüksel, Herrn Steinfelsner und Herrn Bork durch den gesamten Betrieb geführt.
 
 
Das Bürogebäude mit angrenzender Teichanlage
 

Der 2007 auf dem ehemaligen Econova-Gelände neu eröffnete Standort in Essen-Bergeborbeck, mit eigener Energetischer Verwertungs Anlage (EVA), ist nicht nur von der Größe her beeindruckend. Hinter den von außen eher unscheinbar wirkenden Fahrzeugwaagen im Eingangsbereich des Geländes, erstrecken sich die großen in blau gehaltenen Werkshallen, in denen sortiert, getrennt, verladen und aufbereitet wird.

Es werden Baustellenabfälle, Gewerbeabfälle, Verpackungsmaterial, Bauschutt, Bodenaushub, Holz- und Grünabfälle, Elektroschrott und auch Akten- und Datenträger zur Verwertung, Aufbereitung und Entsorgung verarbeitet.

Der Standort selbst umfasst ca. 130.000 m² Gewerbefläche, wobei Großteile der Flächen begrünt und bepflanzt sind. Es gibt darüber hinaus noch 3 Teichanlagen (mit Fischen und Enten!) , inkl. Löschteich.

 
 

Die idyllischen Teichanlagen sind auch als Löschteiche konzipiert

 

Mit über 180 Mitarbeitern, 50 Entsorgungsfahrzeugen und über 5.000 Containern ist das von Stefan und Ursula Harmuth vor rund 45 Jahren gegründete Familienunternehmen Harmuth Entsorgung GmbH  heute, mit geschäftsführender Unterstützung von Tochter Heike Harmuth-Strüngmann und ihrem Mann Stefan Strüngmann, eines der größten Entsorgungsunternehmen hier im Umland. 

Es gibt einen Servicebereich mit eigenem Container-Fuhrpark, mit Fachpersonal und Gerät für Erd-, Tief- und Abbrucharbeiten, sowie die Wertstoffaufbereitung und die Herstellung von entsprechendem Recyclingmaterial.

 
 
Als Besonderheit ist die 2010 in Betrieb genommene Energetische Verwertungs Anlage (EVA) zu erwähnen. Reststoffe, die nicht als Wertstoff zu verwenden sind, werden in der betriebseigenen Verbrennungsanlage in Strom umgewandelt, welcher in dem eigenen  Produktionsablauf verwendet wird. Überschüssige Energie wird in das örtliche Stromnetz eingespeist. Die Verbrennungsrückstände können z.B. im Straßenbau wieder eingesetzt werden.
EVA kann rund 27.000 Tonnen Reststoffe im Jahr umwandeln und mit Hilfe einer Dampfturbine 2,3 Megawatt Strom erzeugen.
 „Dabei ist die Luft, die aus dem Schornstein entweicht, sauberer als die Umgebungsluft“, so EVA-Betriebsleiter Hans-Jürgen Klein. Eine leistungsfähige Abgasreinigung, auf dem neuesten Stand der Technik, sorgt dafür, dass die Emissionswerte der Anlage deutlich unter den gesetzlichen Vorgaben liegen.
 
 
Die Energetische Verwertungs Anlage (EVA) von innen
 
Harmuth legt Wert auf Umweltschutz und hat für seine schonenden Entsorgungsleistungen bereits das Ökoprofit-Zertifikat erhalten.
Senior-Chef Stefan Harmuth möchte aber noch mehr. Als ökologisches Unternehmen, das über die Abfallbeseitigung umweltschonende Ressourcen schafft, soll der bisherige Einsatz der betrieblichen Photovoltaik-Anlage weiter ausgebaut werden.
Weiter ist geplant ein Windrad zur Stromerzeugung zu errichten, mit dem rund 1.500 umliegende Haushalte mit Strom versorgt werden können. So soll das Angebot am Stadthafen hinsichtlich Entsorgung, Verwertung und Produktion von umweltschonenden Ressourcen abgerundet werden.
 
 
Dipl.-Ing. Muzaffer Yüksel erklärt die verschiedenen Arbeitsabläufe
 

Nachdem wir alle Betriebsbereiche angesehen haben und uns sämtliche Informationen zu den Betriebsabläufen erklärt worden sind, ging es zum Ausklang, mit einen leckeren Buffet, in die Büroräume zurück.

Hier hatten wir noch Gelegenheit, die Damen der Auftragsannahme persönlich kennen zu lernen.

 
 
In der Lounge gab es einen gemütlichen Ausklang
 
Eines haben wir mit nach Hause genommen:
Das, was wir täglich in unsere Container werfen, ist kein Müll, sondern ein verwertbarer Rohstoff. Ein Rohstoff, aus dem neue Produkte und Energie entstehen. Müllentsorgung ist eine umweltfreundliche, ressourcenschonende Unternehmung mit großen Herausforderungen.
Harmuth produziert Zukunft, das ist die Zeit, in der wir alle leben werden.
 
 
 


In unserer Bildergalerie gibt es einige Fotos über unsere Besichtigung.
 



Unser Dank geht an:

Heike Harmuth-Strüngmann (Geschäftsführung)
Dipl.-Ing. Muzaffer Yüksel (Prokurist)
Rüdiger Steinfelsner (Ass. der Geschäftsführung)
Achim Bork (Vertrieb)
Hans-Jürgen Klein (Betriebsleiter EVA)
Hr. Rennings (Bauabteilung)

den sichtbaren Damen der Auftragsannahme:
Fr. Petak
Fr. Becker
Fr. Schottes
Fr. Gander
Fr. Rossmann
Fr. Dörrich

und allen Damen und Herren, die wir nicht sehen konnten,

allen Mitarbeitern im Betrieb, denen wir über die Schulter sehen durften


und natürlich an den Service-Bereich
„Miss Ellie“
und Fa. Oesterwind für das leckere Catering






 


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