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Bericht über das 9. Dach-Forum der DEG Dach-Fassade-Holz eG in Mettmann


Mettmann, 23. Januar 2013
 

Am 22.01.2013 fand in Mettmann im Best Western Grand City Hotel das 9. Dach-Forum der DEG Dach-Fassade-Holz eG statt.
 

Frau Weerd, Vorstandssprecherin der DEG, begrüßte die Mitglieder und eröffnete das Dach-Forum.
Zu Beginn legte sie einige Zahlen vor. Die DEG hat aktuell 1457 Mitglieder. Ein Zuwachs von rund 5% gegenüber 2011. Damit setzt sich der Aufwärtstrend des Mitgliederwachstums aus den Vorjahren fort.

Zurzeit beschäftig die DEG 420 Mitarbeiter, davon 31 Auszubildende. Der Umsatz 2012 ist, gegenüber dem sehr gut gelaufenen Jahr 2011, um nur 1,8 % zurückgegangen. Dem entsprechend hoch sind die Dividendenausschüttung von 5% und die Warenrückvergütung von 3,2%.
 
 
(Edith Weerd, Vorstandssprechering der DEG Dach-Fassade-Holz eG)
 

Weerd berichtete über den Neubau der Niederlassung Göttingen, der bereits im ersten Jahr über erfreulichen Zuwachs berichten konnte. 2013 soll in Fuldabrück, unweit der Zimmerer-Fachschule, ein neuer kombinierter Dach- und Holzstandort entstehen.
Zuletzt sprach Weerd eine Einladung zur Generalversammlung am 26.04.2013 in das Kurhaus Bad Hamm aus. Die offiziellen Einladungen würden demnächst verschickt werden.

Andreas Hauf, Vorstand der DEG, begrüßte anschließend die Teilnehmer und berichtete von einer guten Auslastung in 2012. Trotz des Preisdrucks wurde eine zufriedenstellende Konjunktur beobachtet, die zu einem ordentlichen Geschäftsergebnis geführt hat.
Hauf berichtete von einigen Neuerungen innerhalb der DEG. So wurde das Zentrallager in Hamm re-organisiert. Höherer Servicegrad und weniger Fehler seien das Ziel, welches den Mitgliedern noch mehr Qualität und Service bieten soll.
 
 
(Andreas Hauf, Vorstandssprechering der DEG Dach-Fassade-Holz eG)
 

Über Beratungsleistung können heute immer häufiger Aufträge akquiriert werden, so Hauf weiter. Im Bereich der Photovoltaik, wo trotz Senkung der Einspeisevergütung in 2012 so viele PV-Anlagen wie noch nie installiert wurden, stehe ein hoher Beratungsbedarf an. Das Geld ist da, so Hauf, es muss nur verbaut werden und nicht zu Niedrigzinsen auf der Bank verweilen.

Weiter wies er auch auf die aktuellen Diskussionen um die DIN 68800 hin und teilte mit, dass sich die DEG auf sämtliche Bedarfe einstellen wird. Die DEG liefert das, was der Markt abfordert.

Hauf dankte in seinem Vortrag auch allen Mitgliedern und allen Mitarbeitern der DEG für die sehr gute Zusammenarbeit und das gemeinsam Erreichte. Zukünftig werde der Fokus noch mehr auf die Mitarbeiter gelegt, um hier optimal agieren zu können.



Moderne Belichtungssysteme

Timm Riedel, von der Roto Dach- und Solartechnologie GmbH, erläuterte anhand von einigen Marktzahlen, welches Potenzial im Bereich der Belichtungssysteme für das Dach vorliegen. Trotz sinkender Zahlen von Privat-Renovierungen, steigt der Umsatz im Bereich der Wohnraum-Dachfenster.

Auch die Planungszeiten verkürzen sich zunehmend, d.h. wir haben mit der Belichtung von Dachräumen einen agilen wandelnden Markt, den es zu bearbeiten gilt. Dabei werden die Kunden immer älter, aber auch immer informierter. Kunden beziehen zunehmend Informationen aus dem Internet, wodurch der Dachdecker seine Beratung hier differenziert angehen sollte, so Riedel.

 
 
(Timm Riedel, Roto Dach- und Solartechnologie GmbH)
 

Weiter erläuterte Riedel die aktuelle Verglasung von Wohnraum-Dachfenster und Varianten, wie zukünftige Scheiben aufgebaut sein könnten. Wobei der Aufbau der Verglasung immer nur einen Baustein an einem Dachfenster darstellt. Die richtige Detail-Ausbildung und ein fachgerechter Anschluss an die Unterkonstruktion und Dacheindeckung dürfen hier nicht vernachlässigt werden.

Zum Abschluss seines Vortrags wies Riedel noch auf die DIN 1946 Teil 6 hin, wonach im Neubau- und teilweise im Renovierungsbereich Lüftungskonzepte zu erstellen sind. Wie ein solches Konzept vom Dachdecker zu erstellen sei, ließ Riedel offen. Wohlwissend, dass man sich dieses Thema in Zukunft doch noch genauer anschaun wird.





Energieeffiziente Gebäudehüllen

Zum Thema „Vorgehängte und hinterlüftete Fassadenbekleidungen“ stellt Andreas Jessel, Marketing Manager der Eternit AG, energieeffiziente Gebäudehüllen vor.
Zunächst stellte Jessel aktuelle Marktzahlen vor, aus denen ein großes Volumen an zu erneuernden Fassaden hervor ging. Die Energieeinsparpotentiale, die durch eine energieeffiziente Sanierung erzielt würden, seien gute Verkaufsargumente. Weiter erläuterte Jesse die Vorteile einer vorgehangenen hinterlüfteten Fassadenbekleidung im Vergleich zu einem Wärmedämmverbundsystem.
Zahlreiche Fotos und Detailskizzen unterstrichen seinen Vortrag.

 
 


Neue Chancen durch Trends und kontinuierliche Weiterbildung


Marion Mossmann, Referentin der der Monier Braas GmbH
, beschrieb in einem frischen Vortrag das Zukunftsbild des Dachdeckerhandwerks. Umfangreich sind die einzelnen Betätigungsfelder des Dachdeckermeisters. Ob Handwerker, Verkäufer, Unternehmer, Bauphysiker, Einkäufer, Marketingexperte, Förderexperte, Rechtsexperte oder Finanzjongleur, sehr vielfältig sind die täglichen Aufgaben, die täglich unter einen Hut zu bringen sind. Die Anforderungen an den Dachdeckerunternehmer werden immer höher.
Trend und Marktentwicklungen müssen stets beobachtet und im Handeln berücksichtigt werden. Dabei sind viele Vorgaben, wie z.B. politische und gesetzliche Bestimmungen häufig nicht nachhaltig und somit kaum zu berechnen.
 
 
(Marion Mossmann, Referentin Vertriebsentwicklung/Training Monier Braas GmbH)
 
Weiter ändert sich, durch den Demografischen Wandel bedingt, die Altersstruktur in den einzelnen Betrieben. Auch unsere Kunden ändern sich. Sie werden nicht einfach nur älter, sondern die Älteren werden auch zahlreicher, so Mossmann weiter.
Die Generation 50+ ist gut informiert und möchte nicht nur einfach ein Produkt kaufen. Um diese Generation gewinnen zu können, muss ein Nutzen geboten werden, welcher die Masse an Wettbewerbern nicht bietet. Endverbrauche haben heutzutage ein großes Informationsbedürfnis. Entscheidungsstrukturen werden dabei immer komplexer und nehmen mehr Zeit in Anspruch.
Deshalb ist eine gute Qualifizierung der unternehmerischen Leistung unabdingbar, so Mossmann. Der Betrieb sollte das erbringen, was die Kunden wünschen. Dabei sollten der Kundengewinn und die Kundenbindung im Vordergrund stehen. Es müssen das eigene Leistungsangebot angepasst und neue Märkte, z.B. Generation 50+, entdeckt werden.

Erstaunlich ist zudem, so Mossmann, worauf die Kunden wirklich Wert legen. So steht eine zügige und pünktliche Terminabwicklung ganz vorne auf der Wunschliste der Kunden, gefolgt vom gepflegten Umgang der Mitarbeiter, von einem sauberen Auftreten bis zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Die fachliche Kompetenz ist den Kunden zwar auch wichtig, steht jedoch deutlich weiter hinten auf der Kundenwunschliste.
Der Unternehmer hat hier eine gute Möglichkeit, seine Stärken zu zeigen. Offenheit für neue innovative Technologien zeigen, Anpassung der Leistung an Trends und Kundenbedürfnisse vornehmen, Weiterbildungen vornehmen oder Beratungs- und Serviceleistungen der immer größerer werdenden Informationsflut entgegen stellen.
Wer heute nicht mehr empfehlenswert ist, ist morgen nicht mehr kaufenswert und übermorgen nicht mehr da, schloss Mossmann ihren Vortrag.
 


Dachmarketing

Geschäftsführer der ZEDACH CONCEPT GmbH, Jean Pierre Beyer, stellte das neue Dachmarketing vor. „So einfach kann Werbung sein“, beschreibt der Flyer des Dachmarketings die Möglichkeit, Plakate, Prospekte oder Flyer für die eigene Werbung zu nutzen. Das Konzept besticht durch Einfachheit, zielgenauer Kundenwerbung und kostengünstiger Umsetzung. Die Kampagne wurde speziell für das Dachdeckerhandwerk und für die Bedürfnisse von Bauherren entwickelt. Mit Hilfe eines Online-Moduls lassen sich ganz einfach Werbekampagnen umsetzen.
 
 
(Jean Pierre Beyer, Geschäftsführer ZEDACH CONCEPT GmbH)
 
Vom Layout, über den Druck bis zur Verteilung in den Briefkasten oder zur Beklebung der Werbetafel wird hier alles mit wenigen Mausklicks erledigt. Dabei kann die Werbung sehr zielgenau ausgerichtet werden. Die Plakatstellwände, die Dauer der Werbung und die Termine können online festgelegt werden. Ebenso kann eine Verteilung von Prospekten oder Flyern postleitzahl- oder straßengenau erfolgen.
Die Kosten, so Beyer, sind viel niedriger, als wir es üblicherweise erwarten.
Weitere Infos unter: www.dachmarketing.de


Zum Abschluss des 9. Dach-Forums bedankte sich Frau Weerd bei allen Mitgliedern für deren Teilnahme und eröffnete das leckere Buffet des Hauses.







Weitere Termine des 9. Dach-Forum fanden statt:

23.01.2013 Gelsenkirchen
24.01.2013 Hagen
29.01.2013 Bad Lippspringe
30.01.2013 Kassel
31.01.2013 Werl


Wir bedanken uns bei allen Beteiligten der DEG für dieses gelungene Dach-Forum und freuen uns schon auf die Nr. 10 im nächsten Jahr.


 

 


 














 


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